Mittwoch, 17. Februar 2016

In eigener Sache: Adblocker


Liebe Leserinnen und Leser,

so gut wie auf dem Foto oben abgebildet läuft es bei uns leider mit den Werbeeinnahmen nicht. Wir hatten uns die Mühe gemacht, eine Statistik genauer zu prüfen, die für uns sehr aufschlussreich war. In der Google Developer Console (Plattform für App-Entwickler) von Google(TM) sahen wir, dass wir 77 kostenlose, werbefinanzierte Apps haben mit insgesamt 634 aktiv installierten Apps.

So wunderten wir uns doch, dass unsere Admob-Tageseinnahmen von EUR 0,70 - EUR 2,00 pro Tag auf EUR 0,00-0,09 geschrumpft waren. Vor ein paar Wochen haben wir eine neue Werbeform verwendet und auch die Tageseinnahmen, die ursprünglich waren, also die erstgenannten Beträge lassen uns auch keine Höhensprünge machen.

Man muss natürlich davon ausgehen, dass nicht jede App jeden Tag verwendet wird und auch User nicht permanent auf die Werbung klicken. Dies soll natürlich so auch nicht sein, allerdings kam uns der Verdacht, dass ein Großteil der App-User Adblocker verwendet, obwohl sie den Nutzen einer kostenfreien, werbefinanzierten App haben.

Uns als App-Entwickler frustriert dies ziemlich. Unsere Arbeit wird somit einfach nicht honoriert. 634 Personen haben aktiv die Apps installiert, man kann schätzen, dass etwa 10% davon die App pro Tag durchschnittlich nutzen, dies macht somit 63 Personen und davon müssten eigentlich 2%-5% auch einmal Werbung anklicken, unserer Schätzung nach. Dagegen sprechen jedoch die Werbeeinnahmen, die ziemlich gen Null laufen.

Unsere Bitte an Sie wäre: Wenn Sie eine kostenlose, werbefinanzierte App nutzen, dann schalten Sie bitte Ihren Werbeblocker aus, sofern Sie einen verwenden. Auch Entwickler möchten ihre Arbeit honoriert haben. Eine App zu entwickeln bedeutete zumeist viele Stunden Arbeit zu investieren und niemand auf dieser Welt soll umsonst arbeiten müssen.

Aufgrund dieses Umstandes, dass Werbeblocker wohl in größerem Umfang eingesetzt werden, entwickeln wir nur noch kostenpflichtige Apps. Wir werden zwar die meisten kostenlosen Apps kostenlos lassen, die bereits bei Google play (TM) erhältlich sind, aber für die Zukunft war diese Statistikauswertung eine traurige Lehre für uns.

Ihr 

PKML-Team


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